Südafrika Safari Tipps

Morgens, wenn das Land erwacht...

...sowie kurz vor Sonnenuntergang, zeigt sich Südafrika von seiner schönsten Seite. Die Tiere sind zu dieser Zeit am aktivsten und das Sonnenlicht taucht die Landschaft in wunderschöne, warme, orange Töne! 
Dies wird eine von zahlreichen Erinnerungen sein, die Sie aus Ihrem Urlaub in Südafrika mit nach Hause nehmen.

Insider-Tipps und Hintergrundwissen für Ihre Südafrika Safari
Südafrika ist berühmt für seine Artenvielfalt und seinen Reichtum an wilden Tieren. So ist es möglich innerhalb nur eines Tages nicht nur Giraffen, Zebras, die „big five“ (Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant) und eine Vielzahl unterschiedlicher Antilopenarten in freier Wildbahn zu erleben, sondern auch Pinguine, Delfine, weiße Haie und vor allem Wale. Auch die Vogelliebhaber kommen auf Ihre Kosten, Südafrika beherbergt die verschiedensten Vogelarten. In Buchhandlungen und in den Nationalparks vor Ort erhalten Sie sehr gute Führer, die es Ihnen erleichtern, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu finden und selbst zu erkennen. 

Gehen Sie auf Entdeckungsreise und erleben Sie die atemberaubende Tierwelt Südafrikas. Zum Beispiel während einer geführten Bushwanderung im Krüger National Park.
Die Giraffe ist das höchste Tier der Welt. So hoch, dass wir der Giraffe gleich zwei Fotos gönnen, um ihre Schönheit zur Geltung zu bringen. Die Männchen (Bullen) können bis zu 6 Meter groß werden, die Weibchen (Kühe) sind etwas kleiner. Unser Foto zeigt einen Bullen, der sehr leicht an seinen markanten, dunklen Hörnern am Kopf zu erkennen ist. Die Verständigung der Giraffen erfolgt, im für uns nicht hörbaren Schallbereich. Sie können schneller laufen als man denkt und bringen es auf 55 km/h. Dennoch vermeiden Giraffen den Galopp, da er zu einer tödlichen Gefahr werden kann, wenn sie, z.B. auf de Flucht, stolpern. Giraffen ernähren sich von Blättern, die hoch oben in den Bäumen und Sträuchern wachsen.
Die Big Five haben ihren Namen von den Großwildjägern, die früher Afrika bereisten. Es handelt sich nicht, wie man annehmen könnte, um die fünf größten Tiere Afrikas, es waren vielmehr die fünf Säugetiere, die am schwierigsten zu jagen waren und deren Jagd äußerst gefährlich ist. Eine Begegnung mit Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant gehört zu den großen Highlight einer Reise nach Südafrika.
Der Löwe ist das größte Landraubtier Afrikas. Ausgewachsene Männchen können 225 Kg auf die Waage bringen. Im Unterschied zu anderen Katzen lebt der Löwe im Rudel. Hat ein Männchen eine besonders dunkle und lange Mähne, kann man davon ausgehen, dass er in einem starken und guten Zustand ist. Die Jagd wird in der Regel nachts und zumeist von den Weibchen bestritten. Da Löwen nur 50 km/h schnell sind und dieses Tempo nicht lange halten können, ist es essentiell, sich auf der Jagd gut anzuschleichen. Die Beute wird mit mehreren Sätzen, von denen jeder rund sechs Meter misst, angesprungen. War die Jagd erfolgreich, darf der Rangfolge noch gefressen werden, erst das Männchen, dann die Weibchen und zum Schluss der Nachwuchs.
Einen Leopard selbst im Bush zu entdecken ist unglaublich schwierig. Auch wenn der Einruck durch Fotos immer wieder entstehen kann, Leoparden halten sich nur selten auf Bäumen auf. Dennoch, sie sind in der Lage, eine gerade gerissene, ausgewachsene Antilope auf einen Baum zu ziehen, um die Beute dort vor anderen Raubtieren oder Aasfressern zu schützen. Leoparden sind sehr scheu und leben meistens alleine, oft in felsigen Regionen. Am größten ist die Chance auf eine Begegnung in privaten Wildreservaten, da die Ranger sehr gut wissen, wo die Tiere sich gerne aufhalten. Sollten Sie einen Leopard vor Ihre Kamera bekommen, drücken Sie sofort ab, denn er wird sich rasch abwenden und schnell wieder im Bush verschwinden.
In Südafrika gibt es zwei Arten von Nashörnern: Black rhino (Spitzmaulnashorn) und white rhino (Breitmaulnashorn). Das white rhino ist nicht weiß, wie man bei der Übersetzung aus dem Englischen meinen könnte, es handelt sich hierbei lediglich um einen Übersetzungsfehler. Die Buren nannten das Nashorn wegen seines breiten Mauls „wyd“, dies wurde von den Briten als „white“ verstanden und so kam es zu dieser Verwechslung. Das Breitmaulnashorn ist Menschen gegenüber weniger aggresiv als das Spitzmaulnashorn, beide können mit ihrem Horn zu gefährlichen Gegnern werden. Nashörner sehen schlecht, das machen sie unberechenbar. Nashörner sind meist in der Dämmerung und nachts aktiv.
Der afrikanische Büffel, lässt sich z.B. im Krüger Nationalpark sehr gut beobachten. Oft zieht er langsam in kleinen Herden durch den Bush, auf dem Weg zum nächsten Wasserloch oder Fluss, weshalb man ihn schon von Weitem erkennt. Am Wasser angekommen hält er sich doch sehr lange auf, was die Beobachtung ebenfalls vereinfacht. Auch der Büffel zählt nicht ohne Grund zu den „big five“. Er sieht gutmütig aus, besitzt jedoch eine unglaubliche Kraft. Ein markantes Zeichen für den afrikanischen Büffel ist die wulstige Hornschicht an der Stirn. Diese entsteht durch eine vermehrte Zellansammlung, was zur Folge hat, dass die Hörner nach unten gedrängt werden.
Elefanten verdanken die Bezeichnung „Dickhäuter“ ihrer 2 cm dicken Haut. Der Rüssel besteht ausschließlich aus Muskelgewebe und ist eine verlängerte Nase. Sie sind Vegetarier und fressen rund 200 kg am Tag, was dazu führt, dass in Dürreperioden viele Bäume kahl gefressen sind. Teilweise sind Elefanten auch ungewohnt zerstörerisch, wenn sie einen ganzen Baum umknicken, nur um an die schmackhaften Blätter in der Baumkrone zu gelangen. Elefanten wirken meistens sehr gutmütig und ruhig. Sie sind Herdentiere und dabei stets auf den Schutz aller Familienmitglieder bedacht. Seien Sie daher besonders vorsichtig, wenn sich Jungtiere in der Herde befinden und halten Sie mit Ihrem Fahrzeug Abstand! Ein Elefant wird zwar in aller Regel erst drohen (Ohren aufstellen, Kopf schütteln, Prusten) bevor er angreift, doch sollten Sie in diesem Fall sofort Respekt zeigen und langsam weiterfahren. 
Wenn Sie in Ihrem Mietwagen auf Entdeckungstour gehen, dürfen Sie die vorgeschriebenen Straßen und Wege nicht verlassen. Zudem sind an die strikten Parköffnungszeiten gebunden. Die staatlichen Parks bieten Pirschfahrten an, um auch in der Dämmerung im Bush sein zu können. Die Privaten Game Reserves haben den Vorteil, dass sich die Ranger per Funk verständigen, wenn in der Nähe Tiere gesichtet werden. 
Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Er kann bis zu 110 km/h schnell laufen, um seine Beute in meist offenem Gelände zu jagen. Anschließend ist er so erschöpft, das er sich und die Beute in Sicherheit bringen muss, um nicht selbst gejagt zu werden. Man bekommt Geparden leider nur selten zu sehen. Das liegt daran, dass der Gepard, englisch „cheetah“, sehr selten geworden ist. Im Krüger Nationalpark leben beispielsweise nur rund 60 Geparden. Zum Vergleich, es gibt dort ca. 2.000 Leoparden!
Die Artenvielfalt in den Nationalparks und privaten Wildreservaten mit ihren hochwertigen Safari Lodges ist so groß, dass wir Ihnen hier nur ein paar weniger Tiere vorstellen könnten. Freuen Sie sich auf viele Zebras und deren besonders lustigen Nachwuchs. Impala, Kudu und Springbok sind nur 3 von zahlreichen AntilopenartenWarzenschweine werden Sie auch zur heissesten Zeit am Mittag begeistern, wenn sie im Boden nach Nahrung stöbern oder Gras fressen. Wild dogs sind äußerst sozial eingestellte Tiere. Sie jagen stets mit intelligenten Strategien, bei denen sie die Beute einkreisen und hetzen. Mit dem Fressen wird gewartet bis alle Familienmitglieder versammelt sind. Mit etwas Glück sehen Sie Hyänen und Schakale. Halten Sie mit Ihrem Mietwagen auf den Brücken an. Unter Ihnen könnten Hippos und Krokodile im Wasser liegen. Auch Adler und Geier sind keine Seltenheit. Die Geräuschkulisse im Busch wird ohnehin durch die unzähligen Vogelarten geprägt. Besonders in den frühen Morgenstunden, zum Sonnenaufgang, ist dieses Schauspiel besonders schön. Doch achten Sie auch am Straßenrand auf die kleinen Parkbewohner. Schildkröten gehören ebenso zur südafrikanischen Tierwelt, wie der kleine „dung beattle“, der Mistkäfer. Ihm könnte man stundenlang zusehen, wie er sich abmüht eine perfekt geformte Kugel aus Elefantenmist, über Stock und Stein bis nach Hause zu rollen.

Viele wissen nicht, dass es in Südafrika auch Pinguine gibt. Sie gehören der Gattung der Brillenpinguine an und sind am Boulder´s Beach in Simon´s Town anzutreffen. Die Pinguinkolonie ist an Menschen gewöhnt. Schließen Sie am besten eine Fahrt über die Kaphalbinsel mit einem Besuch am Boulder´s Beach ab, da die Pinguine erst vor Sonnenuntergang von den vorgelagerten Felsen im Meer an den Strand kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen immer die Kaphalbinsel entgegen des Uhrzeigersinns zu umrunden.

Von ca. Juni - November kommen die Wale an die Küste Südafrikas. Wenn es in er Antarktis zu kalt wird schwimmen die Southern Right Whale in die wärmeren Gewässer, um hier zu Kalben. Der Wal ist das größte Säugetier der Welt. Besonders gut zu beobachten sind die Wale in Hermanus, der Welthauptstadt der Walbeobachtung. Das Herrliche an Hermanus und auch Gansbaii ist, dass die Tiere sich immer die selben Küstenabschnitte aussuchen, an denen sie bis ins seichte Wasser schwimmen. Sie können die Wale also direkt vom Land aus beobachten. Natürlich bietet ein Ausflug mit einem Whalewatching-Boot noch bessere Möglichkeiten die Tiere zu eleben. Doch bedenken Sie die richtige Jahreszeit! Mit etwas Glück sehen Sie bei der Walbeobachtung auf dem Meer auch RobbenDelfine und den Weissen Hai!

 

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