Südafrika Reisebericht:

Auf dieser Seite können Sie den ausführlichen Reisebericht zur Südafrikareise unseres Kunden J.L. lesen. Bereist wurden die südwestlichen Provinzen Western Cape und Eastern Cape mit Kapstadt, der Kapregion, Kleine Karoo und Garden Route. Natürlich enthielt diese Südafrika Reise auch Safaris in einem privaten Wildreservat sowie im Addo Elephant National Park und viele andere, tolle Reiseziele, die Sie in diesem Südafrika Reisebericht finden.

"Dank der guten Beschreibung haben wir die Thulani River Lodge auf Anhieb gefunden. Wir haben uns dort auch dank der herzlichen Gastfreundschaft von Hartmut und Claudia auf Anhieb wohlgefühlt. Das Haus war nur teilweise belegt, und wir haben die sehr schöne „Honeymoon Suite“ bekommen. Der Garten ist tatsächlich fantastisch, und das Frühstück war das beste auf der gesamten Tour.

In Kapstadt haben wir von der Waterfront aus die empfohlene „Sunset Champagne Cruise“ mit einem Segelboot gemacht. Wir hatten ein kleineres, nicht besonders schickes Boot, und den Sekt gab es in Plastikbechern, aber der Blick auf die Stadt und den Tafelberg bei Sonnenuntergang war fantastisch. Wir waren rund 1 1⁄2 Stunden unterwegs, und der Preis war mit R500 für uns drei akzeptabel. Die Rückfahrt nach Hout Bay in der Dunkelheit war allerdings etwas herausfordernd ...

Für die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg hat uns Hartmut online Tickets reserviert. Dadurch hatten wir keinerlei Wartezeiten.

Bei unserer Tagestour über die Kaphalbinsel sind wir abends in Kalk Bay gelandet. Sehr empfehlenswert ist dort das Olympia Café (Tipp von der Thulani Lodge). Der Laden sieht von außen etwas wild aus, aber das Essen war ausgezeichnet; auf einer Tafel steht das täglich wechselnde Angebot.

Aus unserer Sicht ebenfalls empfehlenswert ist eine Tour durch das Township Imizamo Yethu (auch Mandela Park genannt). Die Tour wird im Rahmen der blauen Busroute angeboten. Man kann aber auch an der Bushaltestelle sein, wenn ein Bus vorbeikommt, und einen Guide ansprechen, der dann jeweils vor Ort ist. Wir hatten eine exklusive Führung nur für uns drei. Die Zustände sind teils erschreckend, teils aber auch den Umständen entsprechend sehr ordentlich. Es gibt einen schönen Kindergarten, ein Gemeindezentrum und einen Souvenirshop, wo wir gerne ein paar Sachen mehr mitgenommen haben.

Wir waren auch in der World of Birds in Hout Bay. Das Areal ist riesig, und es gibt unzählige Tiere zu sehen. Die Anlage fanden wir allerdings etwas vernachlässigt. Die Butterfly World (in der es auch Vögel und andere Tiere gibt) bei Paarl hat uns da besser gefallen.

In Paarl hatten wir leider Pech mit dem Wetter. Es hat einen Tag und eine Nacht wirklich sintflutartig geregnet. Die einzige Regenpause haben wir genutzt, um durch das idyllische Franschhoek zu bummeln. Danach haben wir uns mit einem Besuch im Franschhoek Motor Museum beholfen. Wenn man sich für Oldtimer interessiert, ist es auf jeden Fall einen Abstecher wert. Schließlich haben wir uns vor den Fluten in die recht große Paarl Mall gerettet (empfehlenswert; es gibt unter anderem auch einen Shop von Cape Union Mart).

Das Cascade Manor war ebenfalls nur schwach belegt. Das Hotel und das Restaurant fanden wir sehr schön; von dem großen Garten und dem Pool haben wir wegen des schlechten Wetters leider nichts gehabt.

Die Garden Route Game Lodge war tatsächlich eines der vielen Highlights. Das Zimmer war schön, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen, aber wir waren ohnehin meist unterwegs. Besonders die Ausfahrten am Morgen bei aufgehender Sonne haben uns begeistert. Aus unserer Sicht empfiehlt es sich auch bei relativ milder Witterung, genug warme Kleidung mitzunehmen. Gerade abends wurde es in Verbindung mit dem Fahrtwind sehr frisch (auch wenn zusätzlich Decken

verteilt wurden). Wir hatten das Glück, nach einiger Suche auch drei Geparden zu entdecken. Die Ranger waren sehr kompetent und freundlich.

Sehr gut hat uns auch das Mooiplaas Guest House gefallen. Wir hatten sogar zwei zusammenhängende Einheiten, jeweils mit Wohn- und Schlafraum sowie Bad. Der Service war sehr aufmerksam, z.B. mit Kleinigkeiten wie Dessertwein und frischem Saft auf dem Zimmer und Deko mit frischen Blättern.

Wir haben die Führung über die hauseigene Straußenfarm einer Showfarm vorgezogen. Wir waren (wieder einmal) alleine mit dem Guide unterwegs, der sich viel Zeit genommen hat, und insbesondere zwei gerade schlüpfende Strauße und der Straußenkindergarten waren für Marlena ein tolles Erlebnis. Auf einem Strauß reiten wollten wir ohnehin nicht.

Nach dem Besuch der Cango Caves haben wir die von Ihnen empfohlene Wilgewandel Farm in der Nähe der Höhlen als Mittagsstopp ausgesucht. Im Vergleich zur bekannteren Cango Wildlife Ranch, die für relativ viel Geld Gepardenspaziergänge und ähnliches nur für ältere Kinder im Angebot hat, erschien und das als die bessere Wahl.

In der Piesang Valley Lodge waren wir die einzigen Gäste. Plettenberg Bay und Umgebung haben tatsächlich so viel zu bieten, dass wir dort locker auch noch einen Tag länger hätten bleiben können. Unser Gastgeber John kannte sich tatsächlich bestens aus und konnte uns jede Menge Tipps geben.

Wir haben eine kleine Wanderung zur Robberg Reserve gemacht – nicht bis zur Spitze der Halbinsel, weil das für Marlena etwas viel gewesen wäre, sondern nur bis zum Strand Witsand etwa in der Mitte. Der Weg beinhaltet zwar etwas Gekraxel, ist aber für kletterbegeisterte Kinder gut zu meisten, macht Spaß und ist nicht wirklich gefährlich. Der Strand selbst war der schönste auf unserer gesamten Tour, und auch dort waren wir alleine. Vom Strand in Plett aus haben wir die empfohlene Bootstour mit Ocean Blue Adventures gemacht in der Hoffnung, Delfine zu sehen (was uns leider nicht vergönnt war). Wir fanden es trotzdem sehr schön, zumal wir auch bei den Robben vorbeigekommen sind, die wir in Robberg von der Wanderung aus nicht zu Gesicht bekommen hatten. Marlena war ganz begeistert davon, unzählige Robben um das Boot herum tauchen, schwimmen und springen zu sehen. Die zweistündige Tour war zwar nicht gerade billig; wir fanden es trotzdem lohnend.

Sehr empfehlenswert für ein Mittagessen in Plettenberg Bay fanden wir das „Le Fournil de Plett Bakery & Café“. Es liegt in einem schönen Innenhof; das Essen war wirklich lecker. Abends hat es allerdings nicht geöffnet.

Ebenfalls lohnend fanden wir das Monkeyland. Die Affen (wenn auch nicht alle einheimisch) bewegen sich ziemlich natürlich auf dem großen Gelände und sind weder menschenscheu, noch interessieren sie sich besonders für die Besucher. Einer der Guides ist deutschsprachig; so mussten wir für Marlena nicht alles übersetzen.

Unser Reiseführer empfiehlt, auf der Route nach Tsitsikamma kurz nach dem Monkeyland von der N2 auf die alte R102 abzufahren, weil die Strecke traumhaft schön sei. Wir wollten das machen, aber zum Glück war John auf dem Laufenden und wusste, dass die Strecke hinter Nature’s Valley gesperrt ist und höchstens mit einem Offroad-Fahrzeug befahren werden kann (bei der Abfahrt wird auf die Sperrung nicht hingewiesen).

Von der Unterkunft im Storms River Rest Camp waren wir positiv überrascht. Sie war sehr wohnlich und geräumig, und die Lage direkt an der Felsküste ist traumhaft. Wir hätten uns sogar vorstellen können, dort noch etwas länger zu bleiben und z.B. eine längere Tour durch den Wald zu machen. So haben wir immerhin gleich morgens nach dem Frühstück den Spaziergang zu den Hängebrücken gemacht; um diese Zeit waren wir dort alleine. Auf dem Rückweg kamen uns dann ganze Busladungen von Besuchern entgegen. Am Abend zuvor haben wir auf der Terrasse des Restaurants den Aufgang des Vollmonds über der Küste bewundert.In Addo hatten wir statt in den Stable Cottages (die bereits geschlossen zu sein schienen) einen Bungalow direkt beim Elephant House – sehr geräumig und in der herrlichen Anlage, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Dass manches ein bisschen angestaubt wirkte, hat uns nicht weiter gestört.Der Addo National Park war zum Abschluss noch einmal ein echtes Highlight. Wir haben zuerst einen der Aussichtspunkte angesteuert, an denen man auch aussteigen kann. So haben wir auf einer Wiese in größere Entfernung mehrere Elefanten entdeckt, die wir dann gezielt ansteuern konnten. Mittags haben wir dann an einem größeren Wasserloch insgesamt schätzungsweise 60-80 Elefanten um uns herum gesehen. Einige sind direkt an unserem Auto vorbeigelaufen – für uns alle ein großes Erlebnis.Zusammenfassend können wir sagen, dass diese Reise für uns alle ein unvergessliches Erlebnis war – traumhafte Küsten, weite Landschaften, eine verschwenderische Natur, insbesondere natürlich die Tiere. Es dürfte wirklich schwer sein, ein Reiseziel zu finden, das sowohl für Eltern als auch für Kinder so viel zu bieten hat und gleichzeitig so einfach zu bereisen ist. Die Route war für uns optimal – stressfrei zu bewältigen und trotzdem mit immer wieder neuen Highlights und Erlebnissen gespickt. Die Unterkünfte waren hervorragend ausgewählt, alle sehr familiär, idyllisch gelegen und kinderfreundlich. Wir können das, was wir erlebt haben – Südafrika als Reiseland und intaba als Veranstalter – gerade für Familien guten Gewissens weiterempfehlen." 

Falls Sie ebenfalls gerne diese oder eine andere Familienreise durch Südafrika erleben möchten, finden Sie hier die passenden Angebote für Südafrika Familienreisen mit Kindern in jedem Alter. Unsere koplette Auswahl an Südafrika Reisen im Mietwagen finden Sie unter diesem Link.
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